1B99 Freiwillige Feuerwehr Kamen

Jahresdienstbesprechung des Löschzuges II am 01.02.2013

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Viele Methleraner Ratsmitglieder, der für Brandschutz zuständige Dezernent Reiner Brüggemann und 88 Feuerwehrleute füllten den Versammlungsraum im Bürgerhaus Methler gut aus. Auch der Bezirksbeamte der Polizei Kamen, Marc Westerhoff, war der Einladung von
Löschzugführer Frank Dreher gefolgt. Den Mitarbeitern der Stadtverwaltung und insbesondere dem ersten stellvertretenden Bürgermeister Manfred Wiedemann dankend, berichtete Frank Dreher über den
weiteren Ausbau des Feuerwehrhauses am Standort Bunte Kuh 4 b.
Der Anbau an das Feuerwehrhaus in der Bunte Kuh mit den beiden Einstellplätzen für Großfahrzeuge, dem geschlechtergetrennten Umkleide- und Waschbereich im Erdgeschoß und den Jugendfeuerwehrräumen sowie den Toiletten im Obergeschoss wurde am 9. Mai 2012 übergeben.
Derzeit erfolgt der Umbau des Altbestandes hauptsächlich im Obergeschoss. Auch in diesem Abschnitt werden die Feuerwehrleute handwerklich tätig werden. Als Ansprechpartner und Berater in Baufragen bedankte sich der Löschzugführer und bei Friedhelm Dreher für stete fach und
handwerkliche Unterstützung. Von den Veränderungen konnte sich die Versammlung aufgrund von Fotos einen Eindruck verschaffen, die vom stellvertretenden Löschzugführer Manfred Eder erläutert wurden. Auch das im vergangenen Jahr an drei Tagen veranstaltete Jubiläum der Löschgruppe Westick am Wochenende vom 24. bis 26. August trug dazu bei, dass insgesamt 16.536 Dienststunden (2.203 mehr als im Vorjahr) geleistet wurden. Im Zuge der Jubiläumsveranstaltungen wurde auch ein
Leistungsnachweis für Feuerwehren aus dem Kreis Unna durchgeführt, an dem jeweils eine Gruppe aus Methler und Wasserkurl teilgenommen hat. Die zeit- und personalintensivsten Einsätze des letzten
Jahres waren der Kaminbrand Am Holze 3 am 16. Januar, der Chlorgaseinsatz Am Schwimmbad am 18. Juli und der CO-Gas-Einsatz in der Einsteinstr. am 3. November.
Rund 77 Stunden (ca. 75 Std. in 2011) hat jeder Aktive im vergangenen Jahr durchschnittlich in seine Ausbildung investiert. Einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Laufbahn- Lehrgängen wurden befördert. Auch Fachlehrgänge oder Seminare wurden besucht. Diese Zeiten werden zusätzlich
zum “normalen“ Dienst investiert. Dass häufig an mehreren Wochenenden hintereinander auf Freizeit verzichtet werden musste, ist kein Selbstverständnis, hob auch Feuerwehrleiter
Ba 2000 lkenhoff hervor, der die Beförderungen zusammen mit dem stv. Bürgermeister Wiedemann vornahm.
Befördert wurden: Bereits im vergangen Jahr konnten aus der Jugendfeuerwehr Sven Budde, Sven Eder, Jonas Fuhrmann, Arno Rosenberg und Julian Rüwald jeweils mit Erreichen der Volljährigkeit in den aktiven Dienst der Löschgruppen übernommen und zu Feuerwehrmännern ernannt werden.
Während der Jahresdienstbesprechung: Zum Oberfeuerwehrmann: Tobias Bublat, Chris Gutt,
Maximilian Hinz, Heinz jun. Lethaus und Lucas Theißen Zum Unterbrandmeister: Dennis Holzhauer, Kevin Mannig und Sebastian Tuschy Zum Brandmeister: Nils Brandhoff Die anstehende Beförderung zum Oberbrandmeister von Thorsten Bolle wird auf der Jahresdienstbesprechung der
Löschgruppe Westick nachgeholt, weil der berufsbedingt verhindert war. Für langjährige Mitgliedschaft wurde eine Ehrungen durch den stv. Bürgermeister Wiedemann, Wehrleiter Balkenhoff
und seinen Stellvertreter Armin Gartmann vorgenommen. Hier erhielt Friedhelm Dreher die Sonderauszeichnung des Verbandes der Feuerwehren in NRW in Form einer goldenen Anstecknadel für 50 Jahre Feuerwehrdienst. Weitere Ehrungen waren fällig, konnten aber nicht vorgenommen werden, weil die betreffenden verhindert waren. 50 Jahre ist nämlich auch Ernst Römer Mitglied, 35 Jahre Heinrich Jacobsmeier und 25 Jahre Frank Holtkötter. Diese Ehrungen werden bei den Löschgruppenversammlungen in Methler und Wasserkurl nachgeholt. Der stv. Bürgermeister Wiedemann begrüßte auch die für Methler im Stadtrat vertretenden Ratsmitglieder von SPD,
CDU und FDP unter den Gästen, die traditionell starkes Interesse an der Feuerwehr mit ihren häufigen Kontaktenddemonstrieren. Er reflektierte auch auf den trotz knapper
Haushaltsmittel fortschreitenden Umbau am Standort Bunte Kuh und dankte den Wehrleuten für die in das Bauwerk zusätzlich zum normalen Dienst investierte Freizeit. Außerdem freue er sich auf die Veranstaltungen zum 125- jährigen Jubiläum der Löschgruppe Methler vom 21. bis 23. Juni am Bürgerhaus. Neben den aktiven Kameraden aus den Löschgruppen Methler, Wasserkurl und Westick, deren aktuelle Stärke 94 Kameraden umfasst, waren auch viele aus der Ehrenabteilung gekommen, die nun 38 Mitglieder zählt. Den Personalbestand komplettieren 34 Jugendfeuerwehrleute und 1.116 fördernde Mitglieder. Für die Jugendfeuerwehr berichtete der stellvertretende Jugendfeuerwehrwart Sebastian Tuschy, dass die Jugendfeuerwehr sich ebenfalls an den Bauarbeiten beteiligt habe und die neuen Räumlichkeiten am Standort Bunte Kuh seit Mitte letzten Jahres bereits nutze.



Stolz aufs brandneue Gerätehaus


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Methler.„1965 war ich als Kind dabei, als das alte Feuerwehrgerätehaus an der Bunten Kuh eingeweiht wurde“, erinnert sich der ehemalige Stadtbrandinspektor, Heinz Lethaus, noch genau.

Am Donnerstag stellte er neugierigen Besuchern beim „Tag der Offenen Tür“ der Löschgruppe Methler den frisch fertig gestellten Neubau vor.

Über den ganzen Tag verteilt lud Heinz Lethaus immer wieder zu Führungen durch den neuen zweigeschossigen Anbau ein. Trotz des strahlenden Vatertagwetters und des kühlen Blonden, das hinter dem Gerätehaus lockte, ließen sich viele die Gelegenheit nicht entgehen, die modernen 250 Quadratmeter zu besichtigen.
Separate Umkleideräume

Erst seit einer Woche werden die Räumlichkeiten von den Feuerwehrleuten genutzt. Vergangenen Mittwoch übergab Bürgermeister Hermann Hupe den Anbau in feierlichem Rahmen. Seither genießen die 34 Aktiven der Löschgruppe die Annehmlichkeiten des taufrischen Umbaus. Denn fortan stehen für die Feuerwehrleute separate Umkleide- und Sanitärräume zur Verfügung. „Vorher wurde sich in den Fahrzeughallen umgezogen“, berichtet Heinz Lethaus. Dieser Zustand sei nicht mehr tragbar gewesen.
Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr Methler, Bunte Kuh

„Nachwuchsprobleme scheint die Feuerwehr nicht zu haben, oder?“, fragt eine neugierige Besucherin, die gehört hatte, dass die Jugendfeuerwehr groß sei. „Mit 40 bis 50 Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren haben wir schon ordentlichen Nachwuchs“, antwortet der ehemalige Stadtbrandinspektor mit Stolz.

In Methler selbst gebe es sogar drei Mädchen unter den Jugendlichen, so Löschgruppenführer Jens Adamek. Deswegen sei man besonders froh über die getrennten Umkleide- und Sanitärbereiche für Männer und Frauen. Denn auch in Zukunft wünsche man sich weibliche Unterstützung.

Der obere Teil des zweigeschossigen Anbaus gehört übrigens fast komplett der Jugendfeuerwehr. Derzeit befinden sich dort nur Spinde für die Heranwachsenden.
Sanierung des alten Gebäudes

„Aber unsere Jugend soll sich den Raum nach eigenen Wünschen gestalten“, sagt Lethaus. Vielleicht stehe dort schon bald ein Kicker-Tisch.

„Und im nächsten Jahr zeige ich Ihnen dann den Umbau des alten Gebäudes“ – mit diesen Worten beendet Heinz Lethaus die Führung. Denn geplant ist, dass auch der alte Teil des Gerätehauses modernisiert wird. Dort soll Raum für ein Büro und eine Küche geschaffen werden. Überdies stehen ein Lagerraum und ein Schulungsraum auf der Wunschliste.

Die Eindrücke des Neubaus sacken lassen konnten die Gäste im Außenbereich bei Gegrilltem und Eisgekühltem. Für die Kinder waren das Spielmobil und eine große Hüpfburg vor Ort.



„Tatütata“ wieder in der Bunten Kuh

Feuerwehr-Anbau fertig

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Kamen.Die Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Methler stehen wieder im Gerätehaus an der Bunten Kuh. Gestern Abend übergab Bürgermeister Hermann Hupe den neuen Anbau an Stadtbrandmeister Rainer Balkenhoff und den Methleraner Löschzugführer Frank Dreher.

Vor etwas mehr als einem Jahr hatten die Arbeiten zum Anbau begonnen. Von Beginn halfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Feuerwehr beim Neubau taträftig mit. So zum Beispiel beim Abriss des alten eingeschossigen Anbaus, bei der Fundamenterstellung und bei Aufstellung des Stahlträgersystems. Auch die Pflasterarbeiten übernahmen Feuerwehrleute. Nicht zuletzt dieser Einsatz und das günstige Ausschreibungsergebnis führten dazu, dass die auf rund 1 Million Euro kalkulierten Baukosten, die die Stadt komplett aus ihrem eigenen Haushalt finanziert, um eine fünfstellige Summe unterschritten werden konnten.
Feuerwehrgerätehaus Bunte Kuh

Die Mühe hat sich gelohnt: Neben der Garage für den Fuhrpark entstanden zeitgemäße neue Sozialräume und endlich auch für Männer und Frauen getrennte Dusch- und Umkleidemöglichkeiten samt moderner Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Im Obergeschoss entstanden zusätzliche Räumlichkeiten für die Jugendfeuerwehr, die bislang im wenig wohnlichen Keller ihre Ausrüstung untergebracht hatte.

Abgeschlossen sind die Arbeiten an der Bunten Kuh damit allerdings nicht. Im Haushalt 2013 will die Stadt weitere Mittel bereitstellen, um auch den Altbau zu modernisieren. Dazu sollen auch die jetzt eingesparten Beträge verwendet werden.

Bilder vom Umbau finden Sie hier: Bilder Umbau Methler

Quelle: DerWesten.de

FL



Umbaumaßnahmen Feuerwehrhaus Bunte Kuh auf der Zielgeraden

2000 (Jahresdienstbesprechung 2012 der Löschgruppe Methler)

Die Umbauarbeiten am Feuerwehrhaus Bunte Kuh befinden sich auf der Zielgeraden. Dies war Hauptthema der heutigen Versammlung. Die Fertigstellung durch die einzelnen Gewerke wird im zweiten Quartal 2012 erwartet. Nach einem anstrengenden Jahr für alle Beteiligten neigt sich der erste Teil des Umbaus dem Ende zu. Vsl. im April bzw. Mai wird die Löschgruppe die neuen Räumlichkeiten beziehen und die Fahrzeuge alle samt in den eigenen vier Wänden platzieren können. Die dafür anstehenden noch zu erledigenden Aufgaben für die Kameraden aller Abteilungen werden über den Fertigstellungstermin hinaus gewiss noch einige zusätzliche Dienststunden in Anspruch nehmen. Zudem kommt noch die Renovierung des alten Gebäudeteils, wofür die ersten Planungen bereits laufen. Diese, wie auch die bereits während der Bauphase geleisteten Arbeiten, wie die Beseitigung der Grünstreifen, dem Abriss des alten Anbaus und der Pflasterarbeiten auf dem gesamten Gelände, werden überwiegend durch die Löschgruppenmitglieder alleine gestemmt.

Die Löschgruppe Methler besteht unverändert zum Vorjahr aus 37 aktiven Kameraden! Dazu kommen 16 Kameraden der Ehrenabteilung, 20 Jugendfeuerwehrmänner und 404 fördernde Mitglieder. Summiert ergibt dies 477 Mitglieder. 10 Mitglieder weniger als im Jahr zuvor.
Aus der Jugendfeuerwehr konnten Sven Budde, Sven Eder, Jonas Fuhrmann und Julian Rüwald in die aktive Wehr übernommen und als neue fördernde Mitglieder Jürgen Ernest, Doris Höchst, Andreas Gebauer, Jens Elmenhorst und Martin Budde gewonnen werden.

Viel Zeit investierte die Löschgruppe im Jahr 2011 wieder einmal in die Aus- und Weiterbildung. 2449 Stunden verbrachten die Feuerwehrmänner auf der Schulbank, um auch weiterhin den Anforderungen gewachsen zu sein.

Alle Lehrgänge wurden mit Erfolg absolviert. Diese Zahlen zusammen mit allen anderen Stunden, wie u. a. die Fahrzeug und Gerätepflege, Einsatzstunden u.v.m. ließen die Stundenbilanz in 2011 auf insgesamt 5667 Stunden geleistete Feuerwehrarbeit ansteigen.
In diesem Jahr gab es ein Novum und zwar erhielt der Kamerad Julian Rüwald den Pokal zum Feuerwehrmann des Jahres, obwohl er erst in sechs Tagen mit Erreichen des 18. Lebensjahres offiziell aus der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr wechselt! Im vergangen Jahr hat er zusätzlich zu 15 geleisteten Diensten in der Jugendfeuerwehr nur zwei Dienste der aktiven Wehr verpasst. Die Teilnahme an den aktiven Diensten dient zur Eingliederung und Eingewöhnung. Dieses Arrangement ist lobenswert und verdient zweifelsfrei diese Anerkennung.
Zusätzlich wurde viel Zeit in die Betreuung und Ausbildung der Jugendfeuerwehr investiert! 20 Jungen gehören z.Zt. der Jugendabteilung der Löschgruppe an! UBM Markus Szczepanski gab einen Überblick über die sehr erfolgreiche Jugendarbeit, die nicht nur aus feuerwehrtechnischer Ausbildung, sondern auch aus Sport und anderen Freizeitaktivitäten besteht

OBM a. D Hartmut Kukatsch dokumentierte in seinem Teil des Abends die umfangreichen Treffen der Alters- und Ehrenabteilung der Löschgruppe.

Folgende Mitglieder wurden auf Grund ihrer bestanden Lehrgänge bereits im Januar auf der Jahresdienstbesprechung des Löschzuges befördert:

zum UBM: Patrick Bucholski, Fabian Lindner, Christian Robbert und Marc Rubeau

Auf Grund langjähriger Treue zur Wehr wurden auch in diesem Jahr zahlreiche passive Mitglieder ausgezeichnet.

Renate Kaltner, Fritz Kerkhoff, Eitel Szodrak, Karl Heinz Rohles, Rolf Brackelmann, Peter Domanski, Jürgen Arnold, Guido Rüwald, Thomas Hartmann, wurden für 25 jährige Mitgliedschaft geehrt.

Heinz Slupeck, Hans Werner Bäcker, Manfred Folger, Frank Völkel wurden für 35 jährige Mitgliedschaft geehrt.

Nach Vollendung ihres 75.Lebensjahres wurden die passiven Mitglieder Lothar Middendorf,
Günter Paul, Lothar Zühlke, Robert Losowyj, Hans Josef Haselier, Horst Engelskind, Herbert Krause, Werner Rackowitz, Wilhelm Heidmann, Werner Rubeau, Heinz Dieckschat, Günter Kettendörfer, Walter Bremer, Helmut Pentinghaus, Gerda Poppke, Rudi Bönninger, Ilse Kaltwasser, Horst Wilke zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Auf der Jahresdienstbesprechung des Löschzuges Methler am 03. Februar im Bürgerhaus Methler wurden Oliver Kalle für 25 und Dirk Schelkmann für 35 Jahre aktiven Feuerwehrdienst mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber bzw. Gold ausgezeichnet!
Weiter wurden hier für 50jährige Mitgliedschaft bei der Feuerwehr Werner Elsermann und Horst Freitag sowie für 60 Jahre Wilhelm Schulze-Vels geehrt.

Leider konnten nicht alle zu ehrenden Mitglieder anwesend sein.

Weiterhin gab Jens Adamek eine Vorschau über die Aktivitäten für das laufende Jahr 2012, welches im Angesicht der Fertigstellung und des Bezugs des neuen Anbaus eine Menge Arbeit für alle Kameraden mit sich bringen wird.

An Christi Himmelfahrt, Donnerstag, dem, 17.05.12 findet wieder der Tag der offenen Tür statt, zu dem die Löschgruppe schon jetzt alle Mitglieder und Bürger/-innen recht herzlich einlädt!

Im Jahr 2013 feiert die LG Methler ihr 125jähriges Bestehen. Hierzu möchten wir alle Mitglieder, Bürger/-innen jetzt schon herzlich einladen. Termin ist das Wochenende vom 21. Juni bis 23. Juni 2013.



Jahresdienstbesprechung des Löschzuges II am 03.02.2012 im Bürgerhaus

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Quelle Foto: www.derwesten.de 2012

Methleraner Feuerwehrleute leisten 14.333 Dienststunden und helfen beim Feuerwehrhausanbau
Nils Brandhoff ist nun stellvertretender Gruppenführer der Löschgruppe Wasserkurl Den Methleraner Ratsmitgliedern, den Mitarbeitern der Stadtverwaltung und insbesondere Bürgermeister Hermann
Hupe dankend, berichtete Löschzugführer Frank Dreher über den nun zügigen Baufortschritt am Anbau des Feuerwehrhauses am Standort Bunte Kuh 4 b. Nach Baubeginn der Arbeiten im späten Frühjahr mit dem Abriss des eingeschossigen Anbaus zur Übungswiese in Eigenleistung, der Fundamenterstellung und Aufstellung des Stahlträgersystems stockte der Bau zunächst aufgrund von Lieferschwierigkeiten der Fassadenelemente. Zum Jahresende hin beschleunigten die am Bau beteiligten Stellen der Stadtverwaltung die Gewerkearbeiten, so dass nun auch der Innenausbau bereits weit fortgeschritten ist. Die Feuerwehrleute beteiligten sich an den weiteren Arbeiten im Außenbereich, in dem sie eine Fläche von ca. 600 m² in Eigenleistung pflasterten. Den Baufortschritt zeigte aufgrund von Fotos, die er der Versammlung erläuterte, der stv. Löschzugführer Manfred Eder. Durch den Umbau werden 2 Einstellplätze für Großfahrzeuge, geschlechtergetrennte Umkleide- und Waschräume, sowie im Obergeschoß Räumlichkeiten für die
Jugendfeuerwehr geschaffen, die bislang im wenig wohnlichen Keller ihre Ausrüstung untergebracht hatte. Obgleich es kein besonderes Großereignis im Jahr 2011 gab, wurden doch 14.333 Stunden (302 weniger als im Vorjahr) aufgezeichnet. Die zeitlich intensivsten Einsätze waren die Hochwassereinsätze am 13. Januar mit dem Schwerpunkt Hilsingstr. 20, die Unwettereinsätze am 20. August mit dem Schwerpunkt Altenmethler und die Bombenräumung am 9. Dezember auf dem Gelände der ehemaligen Tankstelle am Ostring in Kamen-Mitte. Rund 75 Stunden (ca. 85 Std. in 2010) hat jeder Aktive im vergangenen Jahr durchschnittlich in seine Ausbildung investiert. Einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Laufbahn- Lehrg&au 2000 ml;ngen wurden befördert. Auch Fachlehrgänge oder
Seminare wurden besucht. Diese Zeiten werden zusätzlich zum “normalen“ Dienst investiert. Dass häufig an mehreren Wochenenden hintereinander auf Freizeit verzichtet werden musste, ist kein Selbstverständnis, hob auch Feuerwehrleiter Balkenhoff hervor, der die Beförderungen zusammen mit
Bürgermeister Hupe vornahm. Befördert wurden: Bereits im vergangen Jahr konnten aus der
Jugendfeuerwehr Chris Gutt, André Jäger und Daniel Gerullis jeweils mit Erreichen der Volljährigkeit in den aktiven Dienst der Löschgruppen übernommen und zu Feuerwehrmännern ernannt werden. Während der Jahresdienstbesprechung:

Zum Feuerwehrmann: Thorsten Ksiezniak

Zum Oberfeuerwehrmann: Kevin Miunske

Zum Unterbrandmeister: Daniel Balkenhoff, Patrick
Bucholski, Sven Falkenhahn, Marco Lammert, Mirco Lammert, Fabian Lindner, Christian Robbert, Marc Rubeau, Patrick-Sven Schulte, Sebastian Sternemann und Patrick Ungermann

Zum Hauptbrandmeister: Markus Große

Auch die Leistungsnachweise für den Kreis Unna zählen zur Ausbildung. So haben die Löschgruppen Methler und Wasserkurl 10. Sept. 2011 in Schwerte-Villigst erfolgreich
teilgenommen. Bereits im Mai letzten Jahres hat Nils Brandhoff den Gruppenführer-Lehrgang am Institut der Feuerwehr in Münster erfolgreich abgeschlossen. Darum konnte der Wehrführer Rainer Balkenhoff ihn nun zum stellvertretenden Gruppenführer in Wasserkurl ernennen. Somit führen nun
Vater (Uwe) und Sohn (Nils) die dortige Einheit gemeinsam. Für langjährige Mitgliedschaft wurden nachfolgende Ehrungen durch Bürgermeister Hupe, Wehrleiter Balkenhoff und seinen Stellvertreter Armin Gartmann vorgenommen. Für 25 Jahre aktiven Dienst erhielten Jörg Bauer, Oliver Kalle und Wolfgang Löddemann das Feuerwehr- Ehrenzeichen des Innenministers NRW in Silber. Für weitere
10 Jahre wurde dem Kameraden Dirk Schelkmann, der bereits am 1. Januar 1976 in die Feuerwehr Methler eingetreten ist, das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold
verliehen. Die Sonderauszeichnung des Verbandes der Feuerwehren in NRW für langjährige Mitgliedschaft in Form einer goldenen Anstecknadel für 50 Jahre erhielten Werner
Elsermann und Horst Freitag erhalten. Noch zehn Jahre länger – also sogar 60 Jahre – ist Wilhelm Schulze-Vels bei den Wehrleuten. Bürgermeister Hupe begrüßte auch die in Methler wohnenden Ratsvertreter von SPD, CDU, Bündnis90 / DIE GRÜNEN und der BG unter den Gästen, die traditionell
starkes Interesse an der Feuerwehr mit ihren häufigen Kontakten demonstrieren. Er reflektierte auch auf den in wenigen Wochen fertig gestellten Anbau am Standort Bunte Kuh und dankte den Wehrleuten für die in das Bauwerk zusätzlich zum normalen Dienst investierte Freizeit. Außerdem freue er sich die Veranstaltungen zum 175- jährigen Jubiläum der Löschgruppe Westick vom 24. bis 26.August. Neben den aktiven Kameraden aus den LöschgruppenMethler, Wasserkurl und Westick, deren aktuelle Stärke 97 Kameraden umfasst, waren auch viele aus der Ehrenabteilung gekommen, die nun 40 Mitglieder zählt. Letztgenannte Abteilung erhielt durch Peter Goecke Verstärkung, der wegen Erreichen der Altersgrenze in die Ehrenabteilung übernommen wurde.Den Personalbestand komplettieren 41 Jugendfeuerwehrleute und 1.120 fördernde Mitglieder.
Für die Jugendfeuerwehr berichtete Jugendfeuerwehrwart Thorsten Bolle, dass die Jugendfeuerwehr sich ebenfalls an den Bauarbeiten beteiligt habe und den neuen Räumlichkeiten am Standort Bunte Kuh entgegensehne.

Mit freundlichem Gruß
gez.
BI Frank Dreher (Löschzugführer Kamen-Methler)

Fliese für Fliese bis zum neuen Feuerwehrhaus


Der Handwerker Kerin Karadeniz fährt mit dem gezahnten Klebespachtel sorgfältig über die Wand, um den zähen Fliesenkleber möglichst blasenfrei zu verteilen. Im Sanitärraum des Feuerwehrhauses an der Bunten Kuh machen die Arbeiten auch zwischen den Jahren gute Fortschritte. Der neue Standort sowohl für den Löschzug Methler als auch die Löschgruppe Methler wird eine interessante Kombination aus Alt- und Neubau.

„Wir lassen gerade die letzten Wandsegmente des neuen Anbaus einbauen – dann ist das Objekt geschlossen“, teilt der Beigeordnete Reiner Brüggemann mit. Die moderne Außenhaut des Anbaus besteht aus gedämmten Metallprofilen – sie bildet noch einen extremen Kontrast zum Altgebäude, das direkt anschließt. Dort werden die Arbeiten im neuen Jahr fortgesetzt. „Mit Hand- und Spanndiensten der Feuerwehrleute, die sich dort tatkräftig engagieren werden“, lobt Brüggemann. Reichlich ist bisher geschehen. Ein seitlich neben der nördlichen Giebelwand des Altbaus verlaufender Grünstreifen ist beseitigt worden, der hintere Anbau ist entkernt und abgerissen worden, Bodenplatten und Pflaster galt es aufzunehmen. Dann der Bau des Treppenhauses zwischen dem Alt- und dem Neubau. Viel Arbeit neben den herkömmlichen Diensten.

Der Anbau soll erstmals Ende Januar, Anfang Februar genutzt werden können – bis dahin bleiben die Fahrzeuge in räumlicher Obhut des Schützenvereins Methler und der Feuerwehr Wasserkurl. Vier Fahrzeuge, darunter das Einsatzleitfahrzeug, werden künftig in Methler stationiert sein. Als Löschzugstandort ist man dann besser ausgestattet als die Gerätehäuser der Löschgruppen in Wasserkurl und Westick, wo jeweils ein Fahrzeug für den raschen Einsatz bereit gehalten wird.

Quelle: "www.Hellweger-Anzeiger.de"



Modernisierung für eine Million


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Methler. Die letzte große Baumaßnahme für die Kamener Feuerwehr wurde gestern Abend mit dem ersten Spatenstich an der Bunten Kuh in Methler offiziell begonnen. Die Löschgrupe Methler wird dort einen großzügigen Anbau bekommen, in dem neben zwei Hallen für Fahrzeuge auch neue Räume für die Mitglieder der Feuerwehr vorgesehen sind.

Einzelgewerke
ausgeschrieben


Die Stadt, gestern mit der Verwaltungsspitze und Bürgermeister Hermann Hupe vertreten, investiert an diesem Standort rund 1 Million Euro. 830 000 Euro davon sind reine Baukosten, 100 000 Euro fließen in die Gestaltung der Außenanlagen und rund 70 000 Euro sind für die Inneneinrichtung veranschlagt.

Die Projektleitung liegt beim städtischen Bauhof unter Federführung von Reiner Steffen. Ursprünglich war der Baubeginn für April vorgesehen. Die Verspätung, so Steffen, liege daran, dass man von der ursprünglichen Generalausschreibung auf eine Einzel-ausschreibung gewechselt habe. „Alle zwölf Einzelgewerke werden nun von Betrieben aus dem Kreis durchgeführt“, betont Steffen. Feuerwehrchef Rainer Balkenhoff freut sich , dass „nun auch der letzte Feuerwehrstandort in Kamen modernisiert wird“. Besonders hob er die Verbesserung des Unfallschutzes und der Arbeitsbedingungen an der Bunten Kuh hervor: „Die Kameradinnen und Kameraden erhalten nun eigene Umkleiden, Wasch- und Sozialräume“. Balkenhoff hofft mit dem Löschzugführer Frank Dreher und Löschgruppenführer Jens Adamek auf eine Fertigstellung des Gebäudes vor dem Frost. Der zweigeschossige Anbau wird insgesamt 18 Meter lang und 12,50 Meter breit sein. Ein verglastes Treppenhaus bildet den Übergang zum Altgebäude. Zur Zeit laufen noch Verhandlungen mit den Stadtwerken über die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Anbaus.



Wo sich Kinderträume e 2000 rfüllen

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Methler. Ehrfürchtig setzt Elias seinen rechten Fuß auf die unterste Trittleiter des riesigen, roten Wagens. Jetzt heißt es klettern. Klettern, bis der Blondschopf endlich auf dem Fahrersitz des Löschwagens sitzt. Und dort angekommen, werden die Augen von Elias noch größer. Begeistert greift er nach dem Lenkrad.

Sich einmal wie ein echter Feuerwehrmann fühlen, dieser Traum ging für Elias am Donnerstag in Erfüllung. Und nicht nur für ihn. Denn beim Tag der offenen Tür der Löschgruppe Methler durften Groß und Klein in die Welt der Blauröcke hineinschnuppern. Besonders interessant waren dabei natürlich die verschiedenen Löschfahrzeuge. Wo befinden sich dabei die Atemschutzgeräte? Wie lang sind die Schläuche? Und wo schaltet man eigentlich das Martinshorn ein? Die Antworten gab es direkt im Tanklöschfahrzeug und dem Löschfahrzeug.

Kein Wunder, dass die „Feuerwehr zum Anfassen“ auch in diesem Jahr wieder einen Besucherrekord aufstellte. Bei schönstem Wetter strömten hunderte Besucher zur Wiese am 1965 erbauten Feuerwehrhaus an der Bunten Kuh. Dass das Feuerwehrhaus momentan umgebaut wird, tat der Veranstaltung keinen Abbruch. Nicht zuletzt, weil die aktiven Feuerwehrmänner und ihre Frauen, die Jugendfeuerwehr und viele weitere Helfer für eine runde Veranstaltung gesorgt hatten. Neben Kuchen- und Grillköstlichkeiten waren besonders die kühlen Getränke gefragt – schließlich war Vatertag. „Viele Vatertagsaktivisten mit ihrem Bollerwagen sowie Radfahrer haben anscheinend hier ihr Ziel geplant“, erklärt Oberbrandmeister Matthias Simosseck schmunzelnd.

Quelle: DerWesten.de



Löschgruppe Westick : Wolfgang Gockel in Ehrenabteilung verabschiedet

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Sie machen sich stark für andere und haben mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz im vergangenen Jahr 5 341 Dienststunden absolviert: Die Löschgruppe Westick zog Bilanz und blickte im Rahmen der Jahresdienstbesprechung auf ereignis- und arbeitsreiche Wochen und Monate zurück.

52mal wurde die Westicker Wehr zu Einsätzen im ganzen Stadtgebiet gerufen, außerdem fanden sich die 34 Mitglieder um Löschgruppenführer Martin Middendorf zu mehreren Lehrgängen und Prüfungen ein.

Und weil Stillstand Rückschritt ist, engagieren sich die Westicker außerdem in Gremien und Arbeitskreisen. Der Lohn für das Engagement ist unter anderem immer wieder das Erklimmen einer weiteren Stufe auf der Karriereleiter der Wehr.
Thorsten Bolle ist
jetzt Brandmeister

So kann sich Thorsten Bolle nach dem bestandenen Gruppenführerlehrgang am Institut der Feuerwehr Brandmeister nennen. Michael Hildebrandt ist nun Oberbrandmeister und Dennis Holzhauer, seit zwei Jahren aktives Mitglied, wurde zum Oberfeuerwehrmann ernannt. Denselben Titel trägt jetzt Sebastian Tuschy, der als neues Mitglied die Löschgruppe Westick verstärkt.

Mit dem Erreichen des 60. Lebensjahres ausgeschieden ist dagegen Wolfgang Gockel, er wurde von seinen Kollegen in die Ehrenabteilung verabschiedet.

Um ein Fortbestehen muss sich die Westicker Löschgruppe allerdings keine Gedanken machen: Die jahrelangen engagierten Investitionen der zahlreichen Betreuer in die Jugendarbeit zahlen sich aus, der Nachwuchs für die aktive Wehr ist gesichert und nutzt nicht nur gerne die Übungsdienste, sondern auch die Freizeitaktivitäten.
Quelle: derwesten.de 28.02.2011 (MG)


Kamen. Das neue Löschfahrzeug und der Bau des neuen Feuerwehrhauses waren die beherrschenden Themen bei der Jahresdienstbesprechung der Löschgruppe Methler.

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Löschgruppenführer Jens Adamek freute sich unter den vielen Gästen auch den Bürgermeister Hermann Hupe, den Leiter der Feuerwehr Rainer Balkenhoff und den stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Armin Gartmann begrüßen zu dürfen.

Das neue Löschfahrzeug Logistik wurde am 29. Januar offiziell in den Dienst gestellt und dem Löschzug II übergeben, seitdem ist es jedoch bei der Löschgruppe Methler beheimatet. Derzeit ist das Fahrzeug aus Platzgründen bei dem ortsansässigen Schützenverein untergebracht. Der erklärte sich dazu bereit, das Fahrzeug in ihrer eigenen Einrichtung hinter dem Feuerwehrhaus übergangsweise unterzubringen. Das führte dazu, dass das Fahrzeug in die Alarm- und Ausrückordnung aufgenommen werden konnte.

Nach Aussagen der Beteiligten stehen die Aussichten gut auf einen baldigen Baubeginn am Feuerwehrhaus Bunte Kuh, wodurch noch in diesem Jahr die Platzsorgen der Löschgruppe der Vergangenheit angehören könnten.

Die Anzahl der Aktiven hat sich leicht erhöht: 37 Kameraden, einer mehr als im Jahr zuvor, versehen nun ihren Dienst. Dazu kommen 16 Kameraden in der Ehrenabteilung, 24 Jugendfeuerwehrmänner und 410 fördernde Mitglieder. Summiert ergibt dies 487 Mitglieder. Insgesamt gibt es somit sechs Mitglieder weniger als im Vorjahr.

Die Löschgruppe investierte auch im letzten Jahr viel Zeit in die Aus- und Weiterbildung. Die Feuerwehrmänner verbrachten 2 591 Stunden auf der Schulbank. Bemerkenswert dabei: alle Lehrgänge wurden erfolgreich absolviert.

Tag der offenen Tür
am Himmelfahrtstag


Nimmt man diese Fortbildungsstunden hinzu, dann kommen die Feuerwehrleute im vergangenen Jahr mit Gerätepflege und Einsätzen auf insgesamt 5 037 Arbeitsstunden.

Wer einen Einblick in die Arbeit der Löschgruppe gewinnen will, für den ist dieser Hinweis interessant: An Christi Himmelfahrt, dem 2. Juni, findet wieder der Tag der offenen Tür statt, zu dem die Löschgruppe schon jetzt alle Mitglieder und Bürger herzlich einlädt, auch wenn die Baumaßnahmen dann schon begonnen haben sollten.



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Schlüssel für neues Löschfahrzeug



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Methler. Die Sache mit dem neuen Löschgruppenfahrzeug „Logistik“ wäre geschafft:
Löschzugführer Frank Dreher nahm zur Jahresdienstbesprechung symbolisch die Schlüssel
aus den Händen von Bürgermeister Hermann Hupe entgegen. Nun hoffen die Methleraner
Feuerwehrleute noch auf eine baldige Sanierung des Gerätehauses an der Bunten Kuh.
Bürgermeister Hupe betonte, dass die Finanzierung für den Ausbau des Gerätehauses im April
beginne. Geplant ist eine Erweiterung des Gebäudes um zwei Fahrzeugstellplätze, außerdem noch
Sozialräume für beide Geschlechter und ein Raum für die Jugendfeuerwehr.
Erleichtert werden den Mitgliedern der Feuerwehr nun künftige Einsätze durch das neue Fahrzeug,
das aufgrund der Ladefläche variabel einsetzbar ist. Immerhin war das Vorgängermodell inzwischen indie Jahre gekommen.
Jeweils 85 Stunden für die eigene Ausbildung
Das neue Löschgruppenfahrzeug hat Platz genug für eine Besatzung von neun Feuerwehrleuten. Der Zweiachser basiert auf einem Allradfahrgestell von Mercedes-Benz mit einem 280 ps-starken
Dieselmotor, dazu kommt ein Löschwassertankbau mit Platz f&uu 2000 ml;r 800 Liter Löschwasser und
Löschgeräte für eine Staffel. Zugeladen werden darf Material bis zu dreieinhalb Tonnen. So kann
vergiftetes Material in Rollcontainern transportiert werden.
14.635 Dienststunden leistete die Methleraner Wehr im vergangenen Jahr. Rückblickend war das
vergangene Jahr 2010 für die Mitglieder nicht so anstrengend wie noch 2009. Die Einsätze, während
der die Wehr besonders viele Stunden leisten musste, waren unter anderem der Brand des
Grünschnittlagers der kommunalen Servicebetriebe an der Gutenbergstraße im Juli, der
Hochwassereinsatz im Münsterland im August – das zählte als überörtliche Hilfe – und die
Hochwassereinsätze im November. Insgesamt wurden bei 75 Einsätzen 2.409 Stunden geleistet.
Im Durchschnitt hat jeder Aktive rund 85 Stunden im vergangenen Jahr in seine Ausbildung investiert.
Es sei durchaus nicht selbstverständlich, wenn so an mehreren Wochenenden hintereinander die
Wehrleute auf ihre Freizeit verzichten, betonte Feuerwehrleiter Rainer Balkenhoff, der die
anstehenden Beförderungen gemeinsam mit Bürgermeister Hermann Hupe vornahm.



Wasserkurler feiern Fest mit hundertjähriger Tradition


Eigentlich möchte er gar nicht Feuerwehrmann werden. Tarek (7) ist eingefleischter Fußballer. Trotzdem haben ihn die Schlauchkupplungen, die Knoten und Stiche und das Zieltreffen mit der Spritze in ihren Bann gezogen. Vielleicht, weil er einen Fußball treffen musste. „Meine Mannschaft kann nicht auf mich verzichten, ich bin Torwart“, versichert er und stellt sich dann doch mit seiner Spielkarte beim Leinenzielwurf an.

Wie Tarek ging es mindestens 30 Kindern und mehreren Hundert Gästen beim 28. Scheunenfest auf dem Hof Kalthoff. Sie können sich der Faszination Feuerwehr nur schwer entziehen. Kein Wunder, hat die in Wasserkurl doch inzwischen 101 Jahre Tradition. Da versteht es sich von selbst, dass die Wertmarken fast ausverkauft sind, wenn gleichzeitig zum 9. Passivenfest geladen wird.

Diesmal fehlten allerdings gute Bekannte. Die befreundeten Karnevalisten aus Hennef waren kurzfristig verhindert. Es wäre ohnehin eng geworden auf Hof Kalthoff, wo sich die Wasserkurler erneut dicht an dicht drängten.

Nicht mehr wegzudenken sind auch die Schmalzbrote. Seit gut 15 Jahren trägt Heidi Meinberg vier Pfund selbstgemachtes Schmalz vom benachbarten Hof herüber – zusammen mit sechs großen Broten. Die sind alle schon nach kürzester Zeit ausverkauft. „Warum wir damals damit begonnen haben, weiß ich selbst nicht mehr“, erzählt sie lachend. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass das Bier zusammen mit Schmalz einfach längere Haltbarkeit im Magen zeigt.

Tradition pflegen die Wasserkurler Feuerwehrleute auch auf anderem Gebiet. Die am weitesten entfernten Empfänger der Luftballon-Grüße, besuchen die Wehrleute höchstpersönlich.

Auch Hendrik übt sich in der Tradition. Der Sechsjährige schlüpft in Windeseile in die Kinder-Feuerwehrmontur, trifft mit der Leine ins Ziel und kuppelt die Schläuche zusammen. „Mein Opa ist bei der Feuerwehr“, betont er.

Quelle: "DerWesten.de"

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„Maxi-Kinder“ der AWO-KiTa „Gänseblümchen“ zu Besuch bei der Feuerwehr in Methler


Gegen 14.00 Uhr am Dienstagmittag trafen nach einem Fußmarsch von der Max-Planck-Straße die „Maxi-Kinder“ der AWO-Kindertagesstätte „Gänseblümchen“ am Feuerwehrhaus Bunte Kuh 4 b in Methler ein. Die zwölf Vorschulkinder wurden dort bereits vom Oberbrandmeister der Hauptwache Bernd Soboll und Unterbrandmeister Stefan Bendel aus der Löschgruppe Methler mit Kaltgetränken erwartet. Zu Beginn wurde den Kindern im Rahmen der Brandschutzerziehung klar gemacht, dass nur ein zur Leistelle für die Feuerwehr und den Rettungsdienst gut abgesetzter Notruf ein schnelles Eingreifen der Rettungskräfte ermöglicht. Dazu sollte man die Notruf-Nr. kennen, seinen Namen nennen und den Ort der Gefahr beschreiben können. Was sonst noch wichtig ist, erfragt dann der Leitstellenbeamte. Darum ist es auch wichtig, erst aufzulegen, wenn man dazu aufgefordert wurde. Dies wurde an einer eigens dafür vorbereiteten Telefonanlage eingeübt. Was dann im Alarmfall bei der Feuerwehr geschieht, wurde den Kindern im zweiten Teil erklärt. Woher kommen die Feuerwehrleute, warum tragen sie Schutzkleidung, was sichert die schnelle Anfahrt und wie gehen sie gegen Gefahren vor? Darauf wurde an den Feuerwehrfahrzeugen Antwort gegeben. Letztlich konnten die Kinder, welche von
ihren Erzieherinnen begleitet wurden, selbst an Übungsfeuerlöschern die Brandbekämpfung ausprobieren.

Frank Dreher, Löschzugführer

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Neues Löschfahrzeug sorgt für neugierige Blicke


Methler. Diesmal tat der Bundeswehrfallschirm bitter Not. Vor einigen Jahren hatte die Löschgruppe Methler das monströse Stück im Internet ersteigert. Seitdem kam er einige Male mit handelsüblichem Fahnenmast und selbstgebautem Fundament als einzigartiges Festzelt zum Einsatz.

Darunter drängelten sich die fröstelnden Besucherscharen, die auch kein Nieselregen am Himmelfahrtstag vom Tag der offenen Tür am Feuerwehrgerätehaus Bunte Kuh abhalten konnte.

Zumal die traditionelle Erbsensuppe diesmal im wahrsten Sinne aufwärmte. Die Kinder waren auf derartige Hilfestellungen nicht angewiesen. Bei winterlichen Temperaturen sorgten heiße Bobby-Car-Rennen am Spielmobil, Dosenwerfen, Erbsenrutschen und Nagelbalken für erhitzte Gesichter. Richtig rauchen konnten die Köpfe erstmals am Stand der „Spielenarren”. Die 14 Spielefans begannen vor einem Jahr mit öffentlichen Spielenachmittagen im Bodelschwinghhaus, zu dem inzwischen bis zu 50 Besucher einmal im Monat am Wochenende kommen. Auch die achtjährige Alina entdeckte zusammen mit ihrer Oma die illustren Brettspiele. Begeistert probierten beide das neueste Legospiel im tückischen Labyrinth aus. „Wir spielen oft zusammen Brettspiele, wenn Alina uns besucht”, erzählt Christel Holzhauer. Für diese Begeisterung investieren Dominik Mechnig und seine Mitstreiter von den Spielenarren einiges an Freizeit. Im Herbst haben sie sich in einen Verein verwandelt. Sogar eine Ludothek, eine Spielausleihe, haben sie mehrfach in der Woche im Bürgerhaus Methler und im Bodelschwinghhaus organisiert. Inzwischen besitzt der Verein gut 130 Spiele und eine eigene Homepage unter www.spielenarren.de.

Für neugierige Blicke sorgte das nagelneue Löschgruppenfahrzeug Logistik. Das maßgeschneiderte Fahrzeug, das von der Dortmunder Feuerwehr zusammen mit einem Fahrzeugbauer entwickelt wurde, wird erst noch offiziell übergeben. Neun Feuerwehrleute finden hier Platz – zusätzlich zu einem 850 Liter fassenden Wassertank und allen erdenklichen Hilfsmitteln. „Das Fahrzeug ist ein echtes Multitalent und macht bei Gefahrgutunfällen, Sturm- und Wassereinsätzen den Einsatz an mehreren Stellen möglich”, erläutert Jens Adamek. Den Anlass für die individuelle Konstruktion gab Sturm Kyrill. Damals stellte man fest, dass ein umgefallener Baum zu lang ganze Einsatztrupps an einem Ort festhält.

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Räumungsübung AWO Kindergarten "Gänseblümchen"


Räumungsübung nach Feueralarm in der AWO-KiTa „Gänseblümchen“ mit der Feuerwehr Methler. Gegen 10.00 Uhr am Dienstagmorgen schrillten die Rauchmelder in allen Räumen der AWO Kindertageseinrichtung „Gänseblümchen“ in Kamen-Methler und signalisierten Feueralarm. Schnell führten die Mitarbeiterinnen ihre Gruppen zusammen. Die Kinder machten sich zügig und geordnet auf den Weg in die angrenzende Spiel- und Grünfläche an der Max-Planck-Straße Nr. 1. Nach etwas mehr als 3 Minuten hatten alle Personen das Gebäude verlassen, sich im Spielgarten gruppenweise aufgestellt und die Anwesenheit überprüft. Die Sicherheitsbeauftragte Gabriele Duda meldete der schon eingetroffenen Feuerwehr die Vollzähligkeit. So ruhig, wie die Feuerwehrleute die Kinder und
Betreurinnen erwarteten, war nun jedem klar, dass es sich um eine Übung handelte. Frau Duda, die Einrichtungsleiterin Helga Kruse und Löschzugführer Frank Dreher hatten sich mehrfach vorher über Organisation und Ablauf einer Gebäuderäumung unterhalten. Dennoch war dies eineunerwartet gute Räumungsübung. Die Alarmeinrichtung - vernetzte Rauchmelder, die per mobiler Fernbedienung ein und ausgeschaltet werden können - wurde erst vor wenigen Wochen installiert. Schilder mit Motiven ihrer jeweiligen Gruppe wurden in Handarbeit selbst hergestellt. Sie kennzeichneten den Sammelpunkt außerhalb des Gefahrenbereiches. Bereits vor ein paar Tagen hatten die Gruppen schon einmal eine Räumung eingeübt. Anschließend konnten die Kinder noch die Feuerwehrfahrzeuge inspizieren und Geräte wie Kübelspritze und mobile Funkgeräte ausprobieren. Die Wehrleute Manfred Eder, Christian Robbert und Thomas Neubert-Heinemann unterstützten dabei.


Frank Dreher, Löschzugführer

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(FL)



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Presseinfo zum Osterfeuer der LG Wasserkurl

Osterfeuer der Löschgruppe Wasserkurl


„Im Vergleich zum letzten Jahr hatten wir beim gestrigen Osterfeuer kein Glück. Das Wetter spielte nicht mit und die Veranstaltung war noch nie so schnell beendet wie in diesem Jahr!“ resümierte Löschgruppenführer Uwe Brandhoff. Gegen 19:00 Uhr waren viele Gäste zum gemütlichen Beisammensein gekommen und ließen sich auch durch einen kleinen Regenschauer nicht vertreiben. Allerdings nach weiterem anhaltenden Niederschlag hielt es letztlich nur noch wenige am Feuer oder im Gerätehaus.

Schon kurz nach 18.00 Uhr wurde das Kinderfeuer bei fachgerechter Betreuung entzündet. Unter Beteiligung der Jugendfeuerwehr konnte auf eigens dafür geschnitzten Ästen Stockbrot geröstet werden. Der vorbereitete Brotteig reichte Dank der regen Nachfrage dann auch keine Stunde lang.

Bereits kurz nach 19.00 Uhr wurde dann schließlich der große Haufen Strauch- und Baumschnitt neben dem Feuerwehrhaus entfacht, der erst am Vortag zusammengetragen, aufgebaut und kurz zuvor umgeschichtet wurde. Um das Feuer anzuzünden, war nur sehr wenig Stroh notwendig. Da der Grünschnitt sehr trocken war, konnte der Abbrand schnell und umweltfreundlich erfolgen.


Quelle: Löschgruppe Wasserkurl



Letzte Besprechung als Löschgruppenführer


Methler. Ein letztes Mal führte Michael Römer als Löschgruppenführer durch die Jahresdienstbesprechung der Löschgruppe Methler: Er scheidet nach 19 Jahren aus verantwortlicher Position aus. Sein Nachfolger ist Jens Adamek.

Der Hauptbrandmeister ist seit 2003 hauptamtlich bei der Kreisleitstelle in Unna tätig und absolvierte schon seine Ausbildung zum Feuerwehrmann in Kamen. Für den scheidenden Michael Römer war es Zeit für einen Wechsel: „Frischer Wind tut immer gut und die Führungsaufgaben bei der Feuerwehr verlangen großes Engagement und ausreichend Zeit. Mir ist es aus beruflichen Gründen nicht mehr möglich, mich als Löschgruppenführer zu engagieren.” Diese Aufgabe übernimmt jeJens Adamek. Der freut sich schon auf die Umsetzung eines langgehegten Wunsches: Den Umbau des Feuerwehrhauses.

Der Baubeginn wird sich voraussichtlich in den Juni verschieben, doch die Mitglieder der Löschgruppe sind dennoch guter Dinge. Zwar erfordert die finanzielle Situation der Stadt einen größeren Zeitrahmen zunächst vorgesehen, aber Bürgermeister Hermann Hupe bekräftigte am Freitag noch einmal die Zusage, den Umbau entsprechend zu unterstützen.

Neue sanitäre Anlagen, viel mehr Platz für die Jugendfeuerwehr, Umkleidemöglichkeiten für Männer und Frauen sowie eine entsprechend große Fahrzeughalle werden gebaut. Mit der Fertigstellung ist so endlich genug Platz für das neue Löschgruppenfahrzeug Logistik, das zur Zeit noch an der Hauptwache steht.

Viel Zeit investierte die Löschgruppe im vergangenen Jahr in die Aus- und Weiterbildung: 2293 Stunden lang drückten die Feuerwehrmänner die Schulbank. Besuchten Lehrgänge zum Thema Atemschutz, Erste Hilfe, Maschinen und weitere Seminare am Institut der Feuerwehr in Münster und die auch noch allesamt erfolgreich. Zählt man die Stunden für Fahrzeug- und Gerätepflege noch hinzu, so kommen die Methleraner auf 5620 Stunden. 21 Mädchen und Jungen sind in der Jugendabteilung aktiv. Damit der Nachwuchs tiptop ausgebildet in den aktiven Dienst rutschen kann, wird auch hier viel Zeit in Ausbildung und Betreuung investiert. Highlight in diesem Jahr wird für den Nachwuchs das Kreiszeltlager im Mai auf dem Gelände der Gesamtschule sein.

Bei der Jahresdienstbesprechung wurden verdiente Mitglieder der Löschgruppe ausgezeichnet: Geehrt für 25 Jahre aktiven Dienst wurde Ralf Heibert , Jochen Stiebing für 35 Jahre. Ernst Römer wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Bereits im Januar im Rahmen der Jahresdienstbesprechung des Löschzuges befördert wurden: Marc Rubeau (Oberfeuerwehrmann), Tristan Gillmann (Unterbrandmeister), Matthias Simosseck (Oberbrandmeister) und Matthias Römer zum Hauptbrandmeister. Feuerwehrmann des Jahres 2009 dürfen sich Peter Ciecierski und Markus Szczepanski nennen – sie absolvierten von allen Aktiven die meisten Dienststunden – , sowie der ehemalige Löschgruppenführer Friedhelm Dreher, der sich um die Pläne des neuen Feuerwehrhauses gekümmert hat.

Ein Vierteljahrhundert halten als passive Mitglieder Albert Götzmann, Wilfried Lohsträter, Manfred Neumann, Dieter Raabe, Dieter Rennebaum, Reinhard Skodd und Heinz Strassmann der Löschgruppe die Treu. Den Titel Ehrenmitglied führen nun die passiven Mitglieder Günter Brühl, Heinrich Bucholski, Willi Budde, Kurt Erdmann, Josef Kleine-Büning, Werner Kuhlmann, Norbert Remane, Horst Sutmeier und Werner Hacheneier.

Aktiv stehen zur Zeit für Einsätze 36 Mitglieder bereit, 15 Mitglieder zählt die Ehrenabteilung, des weiteren engagieren sich 21 Jugendfeuerwehrmänner und 421 fördernde Mitglieder.

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Quelle: www.DerWesten.de



Erdrutsch war der intensivste Einsatz


Methler. „Wir waren professionell”, lobte Löschzugführer Frank Dreher den Löschzug II der Freiwilligen Feuerwehr am Freitag bei der Jahresdienstbesprechung im Bürgerhaus.

„Natürlich kann man sich immer verbessern”, erklärte Frank Dreher. Doch in Anbetracht der schwierigen Einsätze des vergangenen Jahres sei er stolz auf seine Männer und Frauen. Gemeinsam kamen die Feuerwehrleute auf 18 364 Dienststunden.

Der wohl intensivste Einsatz war der Erdrutsch in Wasserkurl. Die Feuerwehrleute erinnerten sich an die vielen Stunden, die sie vor Ort waren. „So einen großen Einsatz haben wir in Methler noch nie zuvor erlebt”, schilderte Frank Dreher. Ganze fünf Tage waren die ehrenamtlichen Feuerwehrleute damals in Wechselschichten im Dienst.

Aber auch eine Brandstiftungsserie hielt die Methleraner Feuerwehr in Atem. Zwischen Mai und August musste der Löschzug fünf Mal ausrücken. Die Brände wurden stets in der unmittelbaren Umgebung der Spieker Straße und der Massener Straße gelegt. „Einmal war sogar der Hof meiner Großeltern betroffen”, erzählte Frank Dreher. Feuerwehrmänner müssten zwar stets mit allem rechnen. Aber wenn die eigene Familie betroffen ist, könne man das nicht so leicht wegstecken.

Genau deswegen sei er so beeindruckt von der Leistung des Löschzugs, betonte Bürgermeister Hermann Hupe. Während seines Grußwortes hob er hervor, wie sehr er die Arbeit der Feuerwehrleute schätze.

Zum Glück aber nehme nicht jeder Einsatz solche Dimensionen an. „Wir sind auch zur Einsteinstraße gefahren, weil ein Rauchmelder gepiept hat”, erzählte Frank Dreher. Der Grund: Die Batterie musste ausgetauscht werden.

Auch einen Blick in die Zukunft wagte Dreher: Neben dem Umbau des Feuerwehrgerätehauses steht die Beschaffung eines neuen Löschfahrzeugs auf dem Plan, einem so genannten „Löschgruppenfahrzeug Logistik”. Die Besonderheit ist die zusätzliche Lagefläche am hinteren Ende des Fahrzeugs. „Die kann zur Dekontamination genutzt werden”, erklärte Frank Dreher.

Auch Ehrungen und Beförderungen standen auf dem Programm. Geehrt für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Manfred Kalle, Horst Wowerus und Wolfgang Kautzsch. Otto Voigt ist nun schon seit 60 Jahren Mitglied. Seid 35 Jahren sind Karl Wilhelm Rahlenbeck und Joachim Stiebling treue Feuerwehrmänner. Sie wurden mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold des Innenministers des Landes NRW ausgezeichnet.

Rouven Wengelnik wurde am Freitag zum Feuerwehrmann befördert. Oberfeuerwehrmann wurden Daniel Balkenhoff, Matthias Buschmann, Jan Höppner, Kevin Mannig, Fabian Patryjas, Marc Rubeau, Patrick-Sven Schulte und Sebastian Tuschy. Zu Unterbrandmeistern wurden Tristan Gillmann und Fabian Krause. Eine Beförderung zum Oberbrandmeister erhielt Matthias Simosseck. Matthias Römer wurde zum Hauptbrandmeister befördert. Mit Erreichen der Altersgrenze von 60 Jahren wurde Reiner Brüggemann in die Ehrenabteilung verabschiedet.


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Quelle: www.derWesten.de


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